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Individuelle Förderung der Schüler

Schüler stärker individuell zu fördern, ist das Ziel einer groß angelegten Fortbildungsinitiative, die jetzt anläuft. Das Katharinen-Gymnasium wurde zu einem der drei "Regionalzentren für individuelle Förderung" ernannt. 

Der Donaukurier berichtete ausführlich darüber.

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50 Jahre Katherl Rückblick

50 Jahre Katherl Rückblick
50 Jahre Katherl Rückblick
50 Jahre Katherl Rückblick
50 Jahre Katherl Rückblick

Zum 50-jährigen Bestehen des Katharinen Gymnasiums erschien am 25.11.2015 ein Rückblick im Donaukurier.

Interview mit Schulleiter Dr. Reinhard Kammermayer

Sein Büro ist weitgehend leer geräumt, „tonnenweise Unterlagen” habe er weggebracht, sagt er. Was sich halt so ansammelt in 25 Jahren als Schulleiter. Nächste Woche geht Reinhard Kammermayer, der Chef des Katharinen-Gymnasiums, in den Ruhestand.

Auf dem Tisch liegt eine handschriftliche Widmung Hardt-Waltherr Hämers (1922 - 2012), des Architekten des Hauses: „Dem, der diese Schule lebendig macht!” „Eines der schönsten Komplimente, die ich je bekommen habe”, sagt Kammermayer. Ebenso schön wie die Auszeichnung „Center of Excellence” für das Katherl. Das sind Erinnerungen, die bleiben werden. Und noch viele mehr.

Als Sie am 1. Februar 1990 Ihr Amt antraten, sagten Sie dem DK: „Manche Schüler müssen von einer reinen Bildungskonsumhaltung zu Kreativität und Neugier geführt werden.” Was ist daraus geworden?

Reinhard Kammermayer: Ich bin sehr zuversichtlich, dass das in großem Umfang gelungen ist. Ein Beispiel: Ich habe damals gesagt, jeder, der eine Flöte pfeift oder Klarinette spielt, ist mir lieber als einer, der ein Tonbandgerät bedienen kann. Wir haben darauf die Bläserklassen eingeführt. Das war erstmalig in Bayern, und es ist ein voller Erfolg geworden. In der Naturwissenschaft sind wir weg von der Kreidephysik und der Kreidechemie und hin zur Experimentalphysik. Wir haben Schülerexperimente und Wettbewerbe eingeführt. Man denke nur an „Jugend forscht”. 1995 wurde unsere Erfinderwerkstatt gegründet. Das sind alles Dinge, bei denen die Schüler selbst angreifen und die Technik erfahren. Dann natürlich die vielen Austauschprojekte, damit die Schüler die Länder nicht per Folie kennenlernen, sondern dort hinfahren. Nicht zu vergessen unsere Simulation des EU-Parlaments und „Jugend debattiert” – das sind Renner!

Wie dürfen wir uns das Katharinen-Gymnasium der 80er Jahre vorstellen?

Kammermayer: Es war schon damals ein modernes Gymnasium. Es war bei der Gründung 1965 das erste staatliche sozialwissenschaftliche Gymnasium Bayerns. Das war sehr innovativ. Das katholische Landmädchen sollte akademische Bildung erfahren. Ein soziales Pflichtpraktikum hat es sonst in der gymnasialen Landschaft nicht gegeben. Allerdings ist eine neue Dimension dazugekommen, als das reine Mädchengymnasium 1980 Buben bekommen hat – als Auslagerung vom Scheiner-Gymnasium. Weil das sozialwissenschaftliche Gymnasium damals aber noch nur den Mädchen vorbehalten war, musste man den Buben etwas anderes bieten. So kam 1982 der naturwissenschaftliche Zweig.

Jetzt, kurz vor dem Ruhestand, können Sie es ja sagen: Haben wir mit dem G 8 ein besseres Gymnasium bekommen?

Kammermayer: Wir haben ein anderes Gymnasium bekommen. Ob es besser ist, muss sich erst weisen, weil wir noch keine Langzeiterfahrung haben. Wir müssen erst mal wissen: Wie bewähren sich die Absolventen im Studium? Geht es dann genauso flott weiter, oder brauchen sie erst eine Ruhepause? Ich persönlich denke mir, dass das G 8 entweder deutlich überarbeitet werden müsste, sollte es bei dieser Schuldauer bleiben, oder man geht den Schritt zu einer längeren Schulzeit. Ein Punkt, der uns auffällt: Der Vorteil, den wir früher in der Kollegstufe hatten, war, dass die Schüler ihre Stärken ausbauen und ihre Schwächen ausgleichen konnten. Das bestätigen auch Professoren und Vertreter der Wirtschaft. Als die Diskussion über G 8 und G 9 wieder losging, habe ich die 300 Schüler der Oberstufe schriftlich befragt. Ein großer Teil hat gesagt: „G 8 geht in Ordnung, aber modifiziert.” Wieso soll es zum Beispiel so, wie es ein großes und kleines Latinum gibt, nicht auch ein großes und kleines Mathematikum geben? Solche Dinge sollte man unter Beteiligung der Schüler neu überdenken.

Ein großer Schwerpunkt Ihrer Arbeit galt dem Wettbewerb „Jugend forscht”. Ihre Schüler haben in 18 Jahren 68 Regional- und zehn Landessiege errungen. Wie viele Ingenieure haben Sie, vorsichtig geschätzt, für die Industrie gewonnen?

Kammermayer: Das lässt sich natürlich nicht so sagen, aber ich kann schon einige Leuchttürme nennen, zum Beispiel den Richard Peter, der 2004 Abitur gemacht hat und jetzt Professor für Mathematik an der Universität München ist. Sehr viele Ehemalige sind bei den Naturwissenschaften geblieben, aber das ist klar, denn sie waren von „Jugend forscht” vorgeprägt und haben die Begeisterung am Katharinen-Gymnasium kennengelernt. Dass wir 2008 „Jugend-forscht-Schule” geworden sind, also beste Forscherschule in ganz Deutschland, macht uns natürlich besonders stolz. Wobei es nicht nur auf die Förderung der Forschertätigkeit ankommt, sondern auch auf die Breite des Schulprogramms, also etwa die Sprachen, oder dass es ein Orchester gibt.

Die Beliebtheit Ihrer Schule ist ungebrochen, obwohl Sie schon was verlangen, wie Sie es selbst mal formuliert haben. Die Zahl der Abbrecher und Abgänger ist am Katherl signifikant höher als an den anderen Ingolstädter Gymnasien. Wie erklären Sie die Linie Ihres Hauses?

Kammermayer: Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die jungen Leute auf den richtigen Weg zu bringen und ihren Begabungen gemäß zu fördern. Und wenn wir feststellen, dass jemand nicht zu uns passt, weil ihm etwa die sprachliche oder die naturwissenschaftliche Begabung fehlt, dann sind wir möglicherweise schneller bereit als andere Schulen, ihm einen anderen Weg aufzuzeigen. Wir haben hier in der direkten Nachbarschaft der Fachoberschule die Möglichkeit, dass Schüler ihren Schulweg beibehalten können. Das macht das Wechseln einfacher. In anderen Gymnasien ist das Wechseln schwieriger, zum Beispiel, wenn Latein die erste Fremdsprache ist. Wir haben den Ruf, dass wir uns um Schüler auch pädagogisch sehr intensiv kümmern. Wir würden es als nicht fair ansehen, jemanden mit einer Qualifikation von der Schule abgehen zu lassen, mit der er kaum etwas anfangen kann. Wir haben ein straffes Qualitätsmanagement eingeführt, und das achtet darauf, dass langfristig und nachhaltig gelernt wird.

Welche Erinnerungsstücke nehmen Sie aus dem Katherl mit?

Kammermayer: Alle Jahresberichte, Jugend-forscht-Arbeiten, die mich sehr berührt haben, und ein paar Kunstwerke von Schülern, zum Beispiel fantastische Comics. Die bekommen einen Ehrenplatz! Denn die Wertschätzung der Schüler war mir vom ersten Tag an wichtig.

Das Gespräch führte Christian Silvester vom Donaukurier, 6.2.2015.

Holocaustgedenkveranstaltung am 27. 1. 2015

Eine Live-Schaltung nach Yad Vashem, ein Grußwort von Charlotte Knobloch, eindringliche Vorträge und beeindruckende Gäste: Die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt im Katharinen-Gymnasium zu 70 Jahren Befreiung des KZ Auschwitz zeigte gestern, wie lebendig Erinnerungskultur sein kann.

Fast eineinhalb Stunden sind vorbei, als ein weiteres Video abgespielt wird. Jüdische und nichtjüdische Schüler sprechen miteinander über den Holocaust. Ein Jugendlicher sagt, er fände es wichtig, dass weiter an die Gräuel erinnert werde - aber nicht unbedingt immer im Geschichtsunterricht, „das nervt langsam”. Die rund 300 Zuhörer in der Turnhalle des Katharinen-Gymnasiums lachen - und warten wieder konzentriert auf den nächsten Programmpunkt. Denn wie dröger Geschichtsunterricht fühlt sich die Veranstaltung nicht an. Eindringliche Musikstücke wie Schuberts „Der Tod und das Mädchen” oder Günter Rafaels „Berceuse” wechseln sich ab mit Kurzvideos über die israelische Gedenkstätte Yad Vashem oder Auschwitz-Überlebende, die in hohem Alter über ihre Peiniger triumphieren – weil sie auf unterschiedlichen Wegen ihren Frieden gefunden haben. Drei Schülerinnen lesen in beklemmender Intensität Auszüge aus dem Buch „Das Mädchen im roten Mantel” der Holocaust-Überlebenden Roma Ligocka, dazu zeigt eine Ausstellung lange versteckte Bilder des Ingolstädter Malers Tom Braun.

Die Botschaft ist klar: Nie wieder soll ein Verbrechen wie der Holocaust möglich sein. „Das ist das Wichtigste, was wir bei solchen Veranstaltungen versprechen müssen”, sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kulturgemeinde (IKG) in München und Oberbayern, in einem Video-Grußwort, das sie zwei Wochen vorher beim Besuch des Gymnasiums aufgezeichnet hatte. Und dafür müsse die Jugend von heute die Verantwortung übernehmen.

Schulleiter Reinhard Kammermayer, der Wegbereiter der jährlich an wechselnden Schulen stattfindenden Gedenkveranstaltung war, sagte, es sei natürlich leicht, in Gedenkveranstaltungen Mut zu beschwören. „Aber einzuschreiten, wenn pauschal eine Religion verunglimpft wird oder wenn jemand in einer Klasse gedemütigt wird, das erfordert Zivilcourage.”

Bildungsreferent Gabriel Engert erklärte, Auschwitz habe gezeigt, „wie dünn die Decke aus Zivilisation und Kultur sein kann”. Gerade daher sei es wichtig, sich Hass und Fremdenfeindlichkeit entgegenzustellen.

So wie Stefan Steinbacher, der im Dritten Reich eine Jüdin und ihre zwei Kinder auf einem Bauernhof südöstlich von München versteckt hielt. Posthum zeichnete ihn 2014 Yad Vashem als „Gerechten unter den Völkern” aus. Sein Enkel Andreas Kuhnlein, der die Auszeichnung damals entgegengenommen hatte, sprach jetzt in Ingolstadt. Er selbst habe beim Bundesgrenzschutz erlebt, wie der Mensch in Extremsituationen an seine Grenzen stoße. Umso wichtiger sei es, wachsam und informiert zu sein. „Ich sehe es als großes Versäumnis, dass ich als junger Mensch nicht mehr Interesse an der Zeit nach 1933 hatte”, sagte er. „Liebe Schüler, Sie haben jetzt die Möglichkeit dazu.”

Die Partnerschaften, die in den vergangenen 50 Jahren geknüpft wurden, dienten auch der Absicherung des Friedens, sagte Noa Mkayton, Leiterin des German Desk an der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem. Sie war per Live-Videoübertragung zugeschaltet. „Es ist der Versuch, die Perspektive der anderen Seite nachzuvollziehen, wenn wir auch nicht alles verstehen.”

„Meine Eltern sind in einem ganz anderen Deutschland gelandet, als ich es bin”, erzählte Ellen Presser von der IKG. Während es in Ingolstadt bis heute keine Juden mehr gibt (1933 waren es rund 100), sei ihre Zahl in München inzwischen sogar höher als vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Juden hätten wieder Vertrauen gefasst.

Aus ihrer Kindheit sei ihr besonders „Der Wolf und die sieben Geißlein” in Erinnerung geblieben, sagte Presser: „Vor dem Wolf hatte ich keine Angst, ich war ja gewarnt. Ich fürchtete die Naivität der Geißlein.”

Donaukurier 27.1.2015

Thorsten Stark

Das Katharinen-Gymnasium freut sich über die runderneuerten Chemie- und Physikfachräume

Am Freitag, den 15.11.2013 wurden die renovierten Fachsäle der Chemie und Physik offiziell von Stadträtin Dorothea Soffner - in Vertretung für Bürgermeister Dr. Alfred Lehmann eingeweiht.

Zum Artikel im Donaukurier vom 15.11.2013

Erster Katherl Slam

Am 20. Juni fand dann der erste Katherl-Slam in der Aula der Schule statt. Die Light-& Soundgruppe tauchte die Betonwände in farbiges Licht. DJ Holzkrawatte sorgte für die passenden Beats. Moderiert wurde der Wettbewerb von der Bayerischen Kulturpreisträgerin Pauline Füg und Tobias Heyel von „großraumdichten”.

Zum Artikel des Donaukuriers

Zwei Katherl-Schüler gewinnen den Landeswettbewerb „Schüler experimentieren”

Jonas Höcht und Sebastian Weise (beide 15 Jahre) überzeugten die Jury mit ihrer Arbeit zum Recycling von Polystyrol.

Zum Artikel des Donaukuriers

Zum zehnten Mal fand am Katherl eine Simualtion einer Sitzung des Europaparlaments statt. 

zum Artikel des Donaukuriers vom 23.4.2013

Partnerschaft mit Yad Vashem

Aus der Süddeutschen Zeitung vom 20.3.2013 zum Yad Vashem Partnerschaftsvertrag
Süddeutsche Zeitung 20.3.2013

Das Katharinen-Gymnasium hat als eine von drei bayerischen Schulen einen Partnerschaftsvertrag mit der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem abgeschlossen.

Um den Artikel der Süddeutschen Zeitung zu lesen, klicken Sie auf das Bild.

 

 

Artikel im Donaukurier am 22.3.2013

KG-Schülerinnen gewinnen Regionalentscheid von Jugend debattiert

Beim Regionalentscheid von Jugend debattiert 2013 setzten sich Schülerinnen des Katharinen-Gymnasiums in der Altersklasse I und II gegen ihre Konkurrenten durch.

Zum Artikel des Donaukuriers.

Zahlreiche Preise für Katherlschüler beim Jugend forscht Wettbewerb

120 junge Leute aus der Region präsentierten bei Audi ihre Projekte für Jugend forscht. Unter den Preisträgern sind wieder viele Schüler des Katharinen-Gymnasiums.

Zum Artikel des Donaukuriers.

Lea Geiger gewinnt den Vorlesewettbewerb der Stadt

Beim Vorlesewettbewerb der Ingolstädter Schulen siegte die Schülerin des Katharinen-Gymnasiums Lea Geiger.

Zum Artikel des Donaukuriers.

Charlotte Knobloch am Katharinengymnasium

2015 Knobloch 01
2015 Knobloch 02
2015 Knobloch 03

 

 

Katharinen-Schüler bekommen Preis bei Nano-Wettbewerb

Schüler der Erfinderwerkstatt der fünften Klassen reichten ihre Projektarbeit beim 6. Nano-Wettbewerb ein und erhielten dafür den vierten Preis.

Zum Artikel des Donaukuriers

Katherl-Radiogruppe Dritter in Bundeswettbewerb

Bei einem bundesweiten Wettbewerb haben Schüler des Ingolstädter Katharinen-Gymnasiums mit ihrer Radiosendung mit dem Titel „Es ist früh genug zu spät” den dritten Platz belegt. Zum Artikel.

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