Tel.: (0841) 305 413 00
E-Mail

Comenius-Projekt

Die europäische Idee liegt uns sehr am Herzen: Neben vielen Projekten und Austauschmaßnahmen sind hier auch Comenius/Erasmus–Projekte ein zentraler Baustein, um Europa mit Leben zu erfüllen. Unsere Erfahrungen in vergangenen Comenius–Projekten haben gezeigt, wie fruchtbar der enge und lebendige Kontakt mit anderen jungen Europäern für die persönliche und schulische Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler ist: Sie erwerben ein solides Wissen über Geschichte, Politik, Bildung, Kultur und Alltagsleben der jeweiligen Partnerländer und reflektieren dabei auch verstärkt ihre eigenen Wurzeln und das Leben in ihrem Heimatland. Die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt ermöglicht es, gemeinsame Werte, Haltungen und Hoffnungen zu erfahren, aber auch geteilte Fragen und Ängste anzusprechen und zusammen nach Antworten und Lösungen hierfür zu suchen. Durch die gemeinsame themenbezogene Arbeit und die Fahrten in die Partnerländer erweitern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer also ihren eigenen Horizont und erleben dabei Kooperation und Kommunikation als große Chance bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen. Gleichzeitig wenden sie ihre Sprachkenntnisse ganz praktisch an und vertiefen sie. Und nicht zuletzt macht es einfach Spaß, mit Jugendlichen aus ganz Europa ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen!

Erinnerungsorte in Europa

Das alte Comenius-Projekt ist erfolgreich abgeschlossen, schon wird an unserem neuen Comenius-Projekt gearbeitet, das den ambitionierten Titel „Towards a European Remembrance” trägt. 

Die gegenwärtige Debatte um Europa ist geprägt von der Sorge um die Finanzen Europas und die gemeinsame Währung. Immer mehr gerät darüber die Tatsache in Vergessenheit, dass Europa so viel mehr ist als nur ein gemeinsamer Markt. Europa ist eine historisch gewachsene Einheit, mitunter eine Schicksalsgemeinschaft in der gemeinsamen Geschichte.

Dieses Projekt möchte an diese gemeinsame Geschichte erinnern, möchte Teil sein einer europäischen Erinnerungskultur. In Zusammenarbeit mit Partnerschulen soll eine kommentierte Karte der Erinnerungsorte entstehen, der Erinnerungsorte Europas: Jedes Land überwindet dabei die nationale Perspektive und konzentriert sich auf die Genese Europas.

Selbstredend ist das Gesamtprojekt fächerübergreifend angelegt. Erinnerungsorte politischer Ereignisgeschichte finden genauso ihren Platz wie die der Sozialgeschichte, der Geschichte von Kunst, Literatur und Musik, Architektur und Wissenschaften.

Das Projekt folgt einer in der Geschichtsschreibung von Pierre Nora begründeten, von Etienne Francois und Hagen Schulze weiter entwickelten Tradition und freut sich schon sehr darauf, die eigenen Ergebnisse mit denen, dargeboten in den im Lauf des Jahres 2012 zu erwartenden Bänden zu „Europäischen Erinnerungsorten” von Pim den Boer, Heinz Duchhardt, Georg Kreis und Wolfgang Schmale zu vergleichen.

Auf der Suche nach Erinnerungsorten in Spanien, Deutschland, Polen und in der Türkei zeichnet sich so ein Bild Europas, das von einer engen historischen Verbundenheit zeugt.

Michael Erber, StD, Koordinator für Comenius-Projekte

Erstes Projekt-Treffen in Konin im Rahmen des neuen Comenius-Projekts „Towards a European Remembrance”

Drei Städte – Konin, Danzig und Posen – besuchten die zehn Schülerinnen und Schüler, die zum ersten Projekt-Treffen vom 27. Februar bis zum 4. März 2013 nach Polen fuhren im Rahmen des neueen Comenius-Projekts „Towards a European Remembrance”. 

Das polnische Regionalfernsehen berichtete ausführlich: http://www.konin.lm.pl/tv/informacja/88025/wymiana_o_historii

Besuch in Konin_2013
Besuch in Konin_2013

Mitarbeit am Comenius-Projekt willkommen

Der erste Besuch im Rahmen des Comenius-Programms geht vom 27. Februar bis zum 4. März 2013 nach Konin in Polen. Wer Interesse hat an einem Besuch in dieser interessanten Stadt und gleichzeitig gern Anteil hätte am oben beschriebenen Comenius-Projekt, meldet sich bitte bei Herrn Erber.

Michael Erber, OStR, Koordinator für Comenius-Projekte

Nach oben