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Besuch der Partnerschule im Herbst 2017

USA Austausch 2017
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24 junge Amerikaner im Weißwurstfieber

USA Austausch 2016
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Aufgeregtes amerikanisch–englisches Gerede und viele junge strahlende Gesichter. Nach einer 28–stündigen Anreise aus der westlich von New York gelegenen Kleinstadt Vestal über Island und Frankfurt erreichten 24 amerikanische Austauschüler das Katharinen–Gymnasium Ingolstadt. Die Ingolstädter Gymnasiasten waren bereits im vergangenen Herbst drei Wochen in den USA zu Besuch, nun stand den 24 Schülern der Vestal High School ein abenteuerlicher Monat in Deutschland bevor. Am ersten Schultag im Katherl war Bayrische Gastfreundschaft angesagt: Statt Unterricht gab es ein gemeinsames Frühstücksbuffet in der Schulcafeteria. Von amerikanischer Erdnussbutter bis hin zu Wienern und Brezen war alles dabei. Das Probieren der typisch bayerischen Weißwürste aber war für viele Gastschüler ein Highlight. Munter ging es die nächsten Tage weiter: Stadtrallye, Besuche bei einer Brauerei, der Polizei und Feuerwehr in Ingolstadt, spannende Führungen bei Audi Sport und der Bundeswehr in Neuburg sowie Tagesexkursionen nach Herrenchiemsee, zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und nach München wurden abgerundet durch abendliche Partys am Baggersee oder in den Gärten der Gasteltern. Und damit ja keine falschen Eindrücke entstehen: Natürlich nahmen die Amerikaner müde, aber auch motiviert am Schulunterricht im Schatten des Kreuztors teil. Auf all diesen Ausflügen entdeckten die jungen Leute viele Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten: So waren die Amerikaner überrascht, dass viele der deutschen Schüler mit dem Fahrrad zur Schule fahren, denn in Amerika nutzen die meisten Familien dafür das Auto. Die Austauschschüler schwärmten von dem guten Brot hierzulande, während andere jedoch auch dem typischen Weißbrot den Vorzug gaben. Mit Humor und Offenheit wurden Missverständnisse aufgeklärt. Beispielsweise die Vorstellung, dass alle Deutschen zum Frühstück schon deftige Weißwürste mit Brezen essen und dann tatsächlich jedoch Müsli mit Obst aufgetischt wurde. Nach zwei Wochen Ingolstadt trennten sich die Wege. Von Salzburg im Süden bis zum Stopover in Island im Norden haben die amerikanischen Schüler noch viele interessante Etappen vor sich. Darunter europäische Hauptstädte, wie Berlin und Prag, klassische „Must see”–Ziele, wie Schloss Neuschwanstein, aber auch den Europapark, der kulturfreies Vergnügen verspricht. Die gemeinsame Zeit ist beiden Seiten unvergesslich. Sie fördert neben Sprachkenntnissen vor allem interkulturelles Verständnis und Toleranz, die in einer globalisierten Welt immer wichtiger werden. So werden sich nicht nur Rachel und Gavin, sondern auch Laurencia und Timo ein Leben lang an die weiß-blauen Wochen erinnern.

Richard Rosenbaum, Klasse 10b

Besuch der Vestal Highschool 2015

USA Austausch2015
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USA Austausch2015

„Es war ein einzigartiges Erlebnis!”  

Drei Wochen reisten 22 Schülerinnen und Schüler des Katharinen-Gymnasiums durch den Osten der USA.

Basierend auf dem Schüleraustausch zwischen dem Katherl und der Vestal Highschool im Bundesstaat New York war dies eine gute Möglichkeit, den Jugendlichen das Leben, die Kultur und auch die Sprache des Landes näherzubringen. Zuerst besuchte die Gruppe einige Tage die Hauptstadt Washington D.C.. Natürlich waren hierbei das berühmte Capitol und der Landsitz des ersten Präsidenten, George Washington, in Mount Vernon Ziele. Auch das Weiße Haus, als Hauptwohnsitz des aktuellen Präsidenten Barack Obama, war ein wichtiger Besichtigungspunkt. Dann war es soweit: „Es ist atemberaubend!” Am Times Square in New York City angekommen, wurden die Schüler erst einmal von den gigantischen Leucht–Werbetafeln und den Menschenmengen überwältigt. Außerdem erhielten sie in den folgenden Tagen die Chance, ein echtes Broadway–Musical zu besuchen. Aber natürlich standen auch Highlights wie „The Statue of Liberty” auf der To-do-Liste. Hierfür unternahm die Gruppe mit einer Fähre zuerst eine kleine Schifffahrt um die Lady Liberty herum, um dann anschließend auf Liberty Island, der Insel, auf der das berühmte Wahrzeichen steht, anzulegen. Es wurden vor der so populären Sehenswürdigkeit auch fleißig Bilder aufgenommen und man konnte hören: „Ich kann es nicht fassen: In der Realität sieht sie noch viel unglaublicher aus!” Ein weiteres Highlight war aber auch das Empire State Building. „Noch nie bin ich so lange so hoch Aufzug gefahren!” Die Schüler durften bis ganz nach oben auf das Hochhaus. „Es war zwar eiskalt in der Nacht in 380 Meter Höhe, aber das ist dieser umwerfende Anblick der Metropole definitiv wert! Unglaublich!”, staunten sie bei diesem Ausblick. Nach der ersten Woche ging es weiter zur Partnerschule nach Vestal. Schon während der knapp vierstündigen Fahrt waren alle Schülerinnen und Schüler extrem aufgeregt und gespannt auf den Moment, wenn sie zum ersten Mal ihre Austauschpartner sehen sollten. Die „Deutschen” wurden mit einer kleinen Show im Stil eines bayerischen Schuhplattlers begrüßt. Sogar ein Feuerwehrauto mit einer amerikanischen und einer deutschen Flagge war aufgeboten. Nach einem Wochenendausflug zu den Niagarafällen sah man sich in der Schule wieder. Zwei Wochen durften die Jugendlichen jetzt in eine „echte” High-School gehen und bei US-Bürgern leben. Dabei zeigten sich auch wesentliche Unterschiede zu unseren Schulen. Es gibt eigene Schulbusse mit Sitzplätzen für alle, typische Spinde, wechselnde Klassengruppen, Fast Food, Football und Cheerleader. XXL ist daher ein wichtiges Stichwort, wenn es darum geht, die Staaten und den Aufenthalt dort zu beschreiben. Angefangen von riesigen Städten mit überragenden Hochhäusern, über immense Portionen in Bezug auf Nahrung bis hin zu großen neuen Freundschaften mit amerikanischen Gleichaltrigen fürs Leben. Also war dieser Austausch für die 22 Schüler des Katherls etwas ganz Besonderes: „Dieser Austausch hat mein Leben verändert. Das war sicherlich nicht mein letztes Mal dort, denn es gibt noch so viel anderes zu sehen und zu erleben in Amerika!”

Deniz Tosun, Sedef Türedi, Klasse 10b, Katharinen-Gymnasium Ingolstadt

Vestal 2013

USA 2013 Austausch Manhattan
USA 2013 Austausch Manhattan
USA Austausch 2013 Freiheitsstatue
USA Austausch 2013 Freiheitsstatue
USA Austausch 2013 Best Bagels
USA Austausch 2013 Best Bagels
USA 2013 Austausch Rast im Park
USA 2013 Austausch Rast im Park
USA 2013 Austausch Wall Street
USA 2013 Austausch Wall Street
USA 2013 Austausch Times Square
USA 2013 Austausch Times Square
USA 2013 Austausch Niagara
USA 2013 Austausch Niagara
USA 2013 - I mogs Katherl
USA 2013 - I mogs Katherl

"Do you really don't have a speed limit on your highways?" Das ist wohl die Frage, die uns in den letzten drei Wochen am häufigsten gestellt wurde. Aber warum diese Frage? Tja – in Amerika herrscht eben überall eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Autos. Unsere Austauschpartner konnten es deswegen kaum glauben, dass wir aus einem Land kommen, wo auf der Autobahn jede noch so hohe Geschwindigkeit erlaubt ist.

Uns jedoch erschienen noch wesentlich mehr Dinge auf unserem USA-Austausch unglaublich. Angefangen hat alles am 11.10.2013, am Beginn zu unserem neunstündigen Flug nach Washington D. C., der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Washington ist allerdings im Vergleich zu anderen amerikanischen Großstädten eher „niedlich”. Die Stadt ist aber dennoch sehr beeindruckend, da dort sehr viele allgemein bekannte Sehenswürdigkeiten zu finden sind. Fallen jetzt also Begriffe wie Capitol, Pentagon oder Weißes Haus, können wir sagen: Wir waren da! Natürlich fehlte auch der obligatorische Besuch im Hard Rock Cafe Washington nicht. Zwischen all den Besichtigungen und Touren stillten wir unseren Hunger in einem typisch amerikanischen Restaurant: McDonalds. Nach drei sehr kulturintensiven Tagen ging es dann auch schon weiter – nach New York City. Als durch das Fenster unseres Busses die ersten Wolkenkratzer der Skyline von Manhattan zu sehen waren, waren wir schier überwältigt von dem Anblick der Stadt, die wir schon aus so vielen Filmen kannten. Um das Flair dieser Stadt einzufangen, begannen wir am ersten vollen Tag mit einer Stadtrundfahrt. Was NYC, oder Neu Amsterdam, wie es in alten Tagen genannt wurde, so interessant macht, ist das Aufeinandertreffen von Historie und Moderne. So lässt sich beispielsweise zwischen Wolkenkratzern eine altehrwürdige Kirche finden. Andere Einrichtungen haben den Lauf der Zeit überdauert und sind mit der Zeit gegangen wie eine der größten Börsen der Welt, die New York Stock Exchange, die heute wie damals einen großen Einfluss auf das Weltgeschehen ausübt. Das pulsierende Herz von New York ist der Times Square, der sowohl bei Tag als auch bei Nacht das belebte Zentrum von Manhattan ist. New York ist eine Stadt, die niemals schläft, doch Schlaf brauchten wir nach diesem New-York-Aufenthalt ganz dringend.

Es tat uns deshalb gut, auf der Fahrt nach Vestal, der Heimatstadt unserer Austauschpartner, wieder zur Ruhe zu kommen. Doch mit dieser Ruhe war es bald vorbei, nachdem wir nach vier Stunden mit dem Bus auf dem Parkplatz der Vestal High School einfuhren und mit einem Flashmob der „Vestalschüler” überrascht wurden. Und dann ging es auf in die Gastfamilien. Unsere anfänglichen Sorgen, wie sie uns denn aufnehmen würden, wurden bald zerstreut. Von unseren Gastgebern wurden uns auf diversen Ausflügen viele interessante Orte gezeigt, und auch bei Unternehmungen der Gruppe, zum Beispiel zu den berühmten Niagarafällen oder in ein Glasmuseum hatten wir viele schöne Erlebnisse. Wir lernten uns alle besser kennen und wurden Freunde. Auf einem Schulaustausch darf natürlich eine Sache nicht fehlen – der Schulbesuch. Es gab Momente, an denen wir uns wie in einem amerikanischen High-School-Film vorkamen, da wir bestimmte Anblicke wie lange Gänge mit Reihen von Schließfächern an den Wänden aus Fernsehsendungen kannten. Wir begleiteten unsere Partnerschüler in ihre Kurse, wir lernten noch mehr Leute kennen, wir trafen viele neue Freunde. Groß war natürlich auch unsere Vorfreude auf Halloween, da uns gesagt worden war, dass dies in Amerika ein großer Feiertag sei. Also schnitzten wir Kürbisse, kauften uns Kostüme und verabredeten uns zum „Trick or Treating”, bei dem alle amerikanischen Kinder und Jugendlichen kostümiert um die Häuser ziehen und bei Fremden an den Türen um Süßigkeiten bitten. Am Abend vor Halloween hatten wir dann noch eine Abschiedsparty in einer Einrichtung genannt „German Club” in Binghamton, einem Nachbarort von Vestal. An diesem Abend wurde getanzt, gelacht, gegessen und unsere gemeinsame Zeit gefeiert.

Dann war auch schon der 31.10. und am nächsten Morgen kam der Abschied. Niemand war an diesem Morgen sehr fröhlich, es sollte der letzte Tag in den USA sein. Wir kamen mit unseren gepackten Koffern zur Schule und ließen die letzten drei Wochen noch einmal mit Hilfe einer Fotoshow Revue passieren. Als es dann tatsächlich daran ging, sich Auf Wiedersehen zu sagen, wurde uns endgültig klar, dass diese wundervolle Zeit jetzt schon zu Ende sein sollte. Das Verabschieden dauerte dann auch entsprechend lange. Jeder lag sich in den Armen, es flossen Tränen, aber letztendlich stiegen wir in den Bus. Zum Schluss kann man nur sagen: Wir alle hatten eine gute Zeit, und es ist schade, dass sie zu Ende ist. Wir flogen noch acht Stunden vom Flughafen Newark nach München, dann waren wir auch schon zu Hause, mit vielen neuen Eindrücken und voller Vorfreude auf den Gegenbesuch der amerikanischen Austauschschüler im Juli 2014.

Lea Conrad, 10e

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