6. Relativitätsprinzip und Zeitdilatation | Rollentausch
Das Phänomen der Zeitdilatation haben wir bereits kennengelernt:
Eine relativ zu einem Beobachter bewegte Uhr geht aus der Sicht des Beobachters langsamer als ein Satz synchronisierter, relativ zum Beobachter ruhender Uhren.
Salopp aber die Gefahr von Missverständnissen bergend ausgedrückt: Bewegte Uhren gehen langsamer.
Auch für die Zeitdilatation gilt das Relativitätsprinzip:
„Die ‚Zeit‘ eines Ereignisses ist die mit dem Ereignis gleichzeitige Angabe einer am Orte
des Ereignisses
befindlichen, ruhenden Uhr, welche mit einer bestimmten, ruhenden Uhr, und zwar für alle
Zeitbestimmungen mit der nämlichen Uhr, synchron läuft.“
Dann sieht alles ganz analogNur Fahrtrichtung und die Namen der Uhren unterscheiden sich. wie aus der Perspektive des Ruhesystems der Uhren A und B aus.
Jedes Bezugssystem hat eben seine eigene Zeit! Zeit ist Privatsache. Die absolute Zeit und das ruhende Bezugssystem beispielsweise den Äther gibt es nicht. Das ist ungewohnt Im Alltag begegnen uns keine Bezugssysteme mit nur annähernd Lichtgeschwindigkeit. , birgt aber keine Widersprüche Das Kausalitätsprinzip, wonach die Ursache der Wirkung vorausgeht, wird nie verletzt. in sich.
Oder doch? Noch heute beschäftigen sogenannte Paradoxa scheinbar unsinnige, falsche Behauptungen, Aussagen, die aber bei genauerer Analyse auf eine höhere Wahrheit hinweisen die Kritiker Einsteins. Allen voran das Uhrenparadoxon und das Zwillingsparadoxon ...
erstellt von C. Wolfseher