× Inhaltsverzeichnis 1. Postulate 2. Gleichzeitigkeit     endlich schnell     Synchronisation 3. Zeitdilatation 4. Längenkontraktion 5. Relativitätsprinzip 6. Uhrenparadoxon 7. Zwillingsparadoxon 8. Minkowski C. Wolfseher

Relativitätsprinzip und Zeitdilatation - Rollentausch

Das Phänomen der Zeitdilatation haben wir bereits kennengelernt:

Eine relativ zu einem Beobachter bewegte Uhr geht aus der Sicht des Beobachters langsamer als ein Satz synchronisierter, relativ zum Beobachter ruhender Uhren.

Salopp aber die Gefahr von Missverständnissen bergend
ausgedrückt: Bewegte Uhren gehen langsamer.

Auch für die Zeitdilatation gilt das Relativitätsprinzip:

Zitat von Albert Einstein

Aus der Perspektive des Inertialsystems, in der Uhr C ruht, bewegt sich beispielsweise die Uhr A. Sie geht deshalb langsamer als ein Satz synchronisierter, relativ zum Beobachter ruhender Uhren. Um dies festzustellen, brauchen wir folglich noch eine weitere, im Ruhesystem von C ruhende, mit C synchronisierte Uhr D, an der Uhr A am Ende der Zeitmessung vorbeikommt.

Dann sieht alles ganz analogNur Fahrtrichtung und die Namen der Uhren unterscheiden sich. wie aus der Perspektive des Ruhesystems der Uhren A und B aus.

In jedem System erscheint die Zeit eines
anderenalso mit \(v\) vorbeiziehenden
Inertialsystems gedehnt.

Jedes Bezugssystem hat eben seine eigene Zeit! Zeit ist Privatsache. Die absolute Zeit und das ruhende Bezugssystem beispielsweise den Äther gibt es nicht. Das ist ungewohnt Im Alltag begegnen uns keine Bezugssysteme mit nur annähernd Lichtgeschwindigkeit. , birgt aber keine Widersprüche Das Kausalitätsprinzip, wonach die Ursache der Wirkung vorausgeht, wird nie verletzt. in sich.

Oder doch? Noch heute beschäftigen sogenannte Paradoxa scheinbar unsinnige, falsche Behauptungen, Aussagen, die aber bei genauerer Analyse auf eine höhere Wahrheit hinweisen die Kritiker Einsteins. Allen voran das Uhrenparadoxon und das Zwillingsparadoxon ...

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