2. Postulate der SRT | Nehmen wir 'mal an …
Einsteins SRT Abk. für Spezielle Relativitätstheorie basiert auf zwei Postulaten:
„Schließt euch […] in einem möglichst großen Raum unter dem Deck eines
großen Schiffes ein. […]
Beobachtet nun sorgfältig, solange das Schiff stille steht, wie […] fallende Tropfen […]
in das untergestellte
Gefäß fließen. Wenn Ihr Eurem Gefährten einen Gegenstand zuwerft, so braucht Ihr nicht
kräftiger nach der einen
als nach der anderen Richtung zu werfen. […] Wenn Ihr […] einen Sprung macht, werdet Ihr nach
jeder Richtung hin
gleichweit gelangen.
Nun lasst das Schiff mit jeder beliebigen Geschwindigkeit sich bewegen: Ihr werdet - wenn nur die Bewegung gleichförmig ist und nicht hier und dorthin schwankend - bei allen genannten Erscheinungen nicht die geringste Veränderung eintreten sehen. Aus keiner derselben werdet Ihr entnehmen können, ob das Schiff fährt oder stille steht.“
Jedes Inertialsystem Bezugssystem, in dem der Trägheitssatz gilt. kann insbesondere als ruhend oder gleichförmig bewegt betrachtet werden. Das ruhende Bezugssystem gibt es nicht.
c ist also sowohl von der Geschwindigkeit der Lichtquelle als auch von der des Beobachters unabhängig.
Das sind die Grundsteine der Gedankenexperimente der SRT, die schließlich in der Formel
gipfelt.
Wären diese Annahmen falsch, hätten sich die Ergebnisse der SRT nicht bis heute in unzähligen Experimenten bestätigt und
dein GPS-Navi würde auch voll daneben liegen.
Dass Orts- und Geschwindigkeitsangaben nur c ist absolut relativ sind, haben wir schon festgestellt. Wie verhält es sich mit der Zeit?
erstellt von C. Wolfseher