Einsteins SRT Abk. für Spezielle Relativitätstheorie basiert auf zwei Postulaten:

Galileo Galilei (1564 - 1642) veranschaulicht das Relativitätsprinzip

Galileo Galilei (1564 - 1642) „Schließt euch […] in einem möglichst großen Raum unter dem Deck eines großen Schiffes ein. […] Beobachtet nun sorgfältig, solange das Schiff stille steht, wie […] fallende Tropfen […] in das untergestellte Gefäß fließen. Wenn Ihr Eurem Gefährten einen Gegenstand zuwerft, so braucht Ihr nicht kräftiger nach der einen als nach der anderen Richtung zu werfen. […] Wenn Ihr […] einen Sprung macht, werdet Ihr nach jeder Richtung hin gleichweit gelangen.

Nun lasst das Schiff mit jeder beliebigen Geschwindigkeit sich bewegen: Ihr werdet - wenn nur die Bewegung gleichförmig ist und nicht hier und dorthin schwankend - bei allen genannten Erscheinungen nicht die geringste Veränderung eintreten sehen. Aus keiner derselben werdet Ihr entnehmen können, ob das Schiff fährt oder stille steht.“

aus: Galileo Galilei
Dialog über die beiden hauptsächlichsten Weltsysteme ptolemäisches und kopernikanisches System , 1630
Relativitätsprinzip: Alle Inertialsysteme Beschleunigte Bezugssysteme sind keine Inertialsysteme. sind gleichwertig.

Jedes Inertialsystem Bezugssystem, in dem der Trägheitssatz gilt. kann insbesondere als ruhend oder gleichförmig bewegt betrachtet werden. Das ruhende Bezugssystem gibt es nicht.

Konstanz der Lichtgeschwindigkeit: Die (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit c 299 792 458 m/s, also etwa 1 Milliarde km/h hat in jedem Inertialsystem denselben Wert.

c ist also sowohl von der Geschwindigkeit der Lichtquelle als auch von der des Beobachters unabhängig.

Das sind die Grundsteine der Gedankenexperimente der SRT, die schließlich in der Formel Briefmarke mit der Formel E=mc2 gipfelt. Wären diese Annahmen falsch, hätten sich die Ergebnisse der SRT nicht bis heute in unzähligen Experimenten bestätigt und dein GPS-Navi würde auch voll daneben liegen.

Dass Orts- und Geschwindigkeitsangaben nur c ist absolut relativ sind, haben wir schon festgestellt. Wie verhält es sich mit der Zeit?

erstellt von C. Wolfseher