Luis Windpassinger bei "crossmedia" 2018

2. Platz für "faces"

 

Wir gratulieren herzlich Luis Windpassinger, Abitur 2017, der mit seiner W–Seminararbeit beim renommierten landesweiten Multimediawettbewerb „crossmedia” den 2. Platz in der Sparte Foto, Grafik & Layout erreicht hat. Sein künstlerischer Beitrag „faces”, aus dem Seminar „Digitale Bildbearbeitung” bei Herrn Schnackenburg, konnte die Jury überzeugen.

 

Beim Crossmedia-Festival im Münchner Hauptgebäude des Bayerischen Rundfunks, dem Kooperationspartner, wurde ihm im Beisein von Ministerialrat Weidenhiller aus dem den Wettbewerb beauftragenden „Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus” seine Urkunde überreicht. Davor stand Luis dem BR–Moderator Sebastian Schaffstein Rede und Antwort, dabei wurde seine Arbeit vorgestellt und von der Jury gewürdigt:

 

„Ausgehend von fotografischen Selbstporträts spielt die Arbeit mit den Wahrnehmungen und Empfindungen des Betrachters: Was ist reales Abbild, was künstlich geschaffenes ästhetisches Objekt? Dazu werden die am Anfang stehenden Selbstbildnisse digital bearbeitet, Einzelbilder kombiniert, rotiert, freigestellt, neu hinterlegt etc. Resultat ist eine Serie von fünf quadratischen Arbeiten, die den verfremdeten Kopf aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen: unnahbar anmutende, jeweils an die Abbildung einer steinernen Porträtbüste erinnernd. Spielerisch und gleichzeitig sehr ernsthaft wird mit den Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung agiert. Es wurden Übergänge modelliert, Farbwerte entsättigt und angepasst... Im Detail bleiben zwar natürliche Bestandteile des Gesichts und des Kopfes stehen (z. B. Wimpern), oft wird jedoch Menschliches wie Haare oder Pupillen geleugnet. Von der Idee bis zur Präsentation zeugt die Arbeit von einer intensiven Auseinandersetzung und einem großen Geschick im Umgang mit digitalen Bildmitteln. Dementsprechend imposant und ausgereift kommt das Resultat daher.”

 

 

Sebastian Schnackenburg, OStR

Foto: Fabian Stoffers

Jana Daubmeier bei "crossmedia" 2015

1. Platz für "Letzter Nachweis für die menschliche Existenz"

 

Jana Daubmeier vom Katharinen-Gymnasium hat beim landesweiten Schüler-Medienwettbewerb „crossmedia 2015” mit ihrem fiktiven digitalen Tagebuch „Letzter Nachweis für die menschliche Existenz” den ersten Platz in der Kategorie Sprache–Text belegt. Sie behauptete sich im Wettbewerb mit über 200 Beiträgen in sieben Sparten.

 

Im W–Seminar im Fach und Kunst, betreut von Kunstlehrer Sebastian Schnackenburg, verfasste die 18–jährige Jana eine Art fiktives digitales Tagebuch aus Audio– und Bilddateien. Jana erzählt in „Letzter Nachweis für die menschliche Existenz” eine Geschichte aus der Zukunft, von einer Expedition in eine „neue alte Welt”. Dafür verarbeitete sie Fotos und Sprachaufnahmen. Die sehr phantasievollen Texte der Tagebucheinträge sind selbst geschrieben, vertont und mit passenden Hintergrundgeräuschen versehen. Selbst aufgenommene und überaus geschickt bearbeitete Bilder sowie gesprochener und mit Geräuschen untermalter Text erzeugen eine unheilvolle Stimmung, die zum Thema einer durch einen Atomkrieg zerstörten Welt passt. Eine große Stärke des Projektes liegt in der durchgehenden Gestaltung der Bilder durch fortgeschrittene Bearbeitungstechniken und der Töne durch genau passende Soundeffekte. Damit beeindruckte sie die Juroren, die sie mit Platz 1 in der Sparte Sprache-Text und 800 Euro Preisgeld von der LBS prämierten. „Die Schülerin zeigt, dass sie grundlegende Techniken der Ton- und Bildbearbeitung souverän beherrscht und zielgerichtet einsetzen kann, um eine utopische Erzählung mit Hilfe digitaler Medien effektvoll und phantasiereich zu gestalten.”

 

„Letzter Nachweis für die menschliche Existenz” ist gemeinsam mit allen anderen Wettbewerbsbeiträgen im Internet über www.crossmedia-festival.de abrufbar.

Kathrin Reindl bei "crossmedia" 2014

2. Platz für graphische Arbeit "Gefahren im Haushalt"

 

Kathrin Reindl, Abitur 2014, holte mit ihrer W-Seminararbeit den 2. Platz in der Sparte Fotografie, Grafik & Layout. Sie hatte mit ihrem Beitrag, einem illustrierten Lexikon „Gefahren im Haushalt”, auf witzige Art und Weise, aber auch mit ernsten Hintergedanken bestechen können.

 

Bei der Preisverleihung in der Hauptgeschäftsstelle der LBS, dem langjährigen Hauptsponsor des Wettbewerbs, wurden der Schülerin von Ministerialrat Weidenhiller und einem Vertreter der LBS ihre Urkunde und ein Preisgeld-Scheck für die Medienausstattung der Schule überreicht. Begleitet wurde Sie von ihrem Lehrer Herrn Schnackenburg, der das W-Seminar „Digitale Bildbearbeitung” leitet, aus dem nun im dritten Jahr in Folge eine stolze Crossmedia-Gewinnerin hervorgegangen ist. Bemerkenswert waren die große Souveränität, mit der die Preisträgerin dem TV-Moderator Markus Othmer Rede und Antwort stand, ihre Arbeit vorstellte, und der hohe Zuspruch, den sie auf der Veranstaltung von vielen Seiten für ihr Werk erhalten hat.

 

Den Beitrag und die Würdigung der Jury finden Sie auf der Internetseite des Wettbewerbs:

 

Sebastian Schnackenburg, OStR