Energiespardorf
Seit einigen Jahren ist das „Energiespardorf“ der Region 10 gegen Schuljahresende ein willkommener Gast am Katherl.
In dreistündigen Workshops dürfen die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe die Möglichkeiten der Simulation erleben: Als Bürger eines durchschnittlichen bayerischen Dorfes entscheiden sie, CO2-freundlicher zu werden und auf regenerative Energien zu setzen.
Nachdem sie der Workshopleiter über die Möglichkeiten informiert (Windkraftwerke, Solarzellen auf Dächern, Solarfeld, Biogasanlage für Abfallstoffe, Biogasanlage für Mais, Energiesparmaßnehmen) und deren Vor- und Nachteile abgewogen hat, dürfen die Teilnehmer in einer simulierten Sitzung des Gemeinderates, wo jeder Schüler seine eigenen Rolle erhält – sei es als Bürgermeister, Bauer, Elektrohändler, Umwelt-Aktivist oder Stromversorger – über die Änderungen abstimmen und diese genehmigen oder ablehnen.
Die so erfolgte Sensibilisierung für Energie, Klimawandel und Gemeindepolitik lässt die Schülerinnen und Schüler schnell merken, dass Änderungen gar nicht so schwer sind und wirklich jeder etwas tun kann, um unseren Planeten zu erhalten und auch den nachfolgenden Generationen noch eine Umwelt zu bieten, die lebenswert ist.
So stößt der Workshop auch jedes Jahr auf allgemeines Interesse, sogar in den späten Nachmittagsstunden.










