Reptilientag 2020

Am 21. Februar 2020 kam Manfred Werdan, ein Spezialist auf dem Gebiet der Reptilien und der Amphibien, zu den Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe des Katherls. Er erklärte uns in einer Doppelstunde Grundlegendes über Amphibien und Reptilien sowie einige einheimische Tiere. Aber auch Exoten wie ein Chamäleon, ein Axolotl, Landschildkröten, eine Königsnatter, ein Königspython wurden u. a. gezeigt und erklärt.

 

Besonders interessant war der Axolotl, welchen ich jetzt grob beschreiben werde, da er mir sehr gefallen hatte. Der Axolotl wird meistens als Albino in Büchern abgebildet. Das faszienierende am Axolotl ist, dass eine Gliedmaße einfach nachwachsen kann, wenn er sie verliert. Genauso ist es mit Organen. Dieses Phänomen funktioniert durch so genannte Stammzellen. Stammzellen besitzen wir zwar auch, aber sie verändern sich bei uns nach der Geburt. Sie können beim Axolotl an jede Stelle des Körpers geschickt werden, um die fehlenden bzw. missgebildeten Körperteile oder Organe zu ersetzen. Forscher gingen sogar so weit, dem Axolotl 2/3 seines Herzes zu entfernen. Das erstaunliche daran war, dass es ohne weiteres funktionstüchtig nachwuchs. Zudem existierte der Axolotl schon vor den Dinosauriern. Damals war er jedoch mehr als doppelt so lang, genauer gesagt 60 Zentimeter (im Gegensatz zu 23 Zentimetern zurzeit). Eigentlich lebt der Axolotl als Dauerlarve im Wasser, aber Herr Werdan hat es geschafft, durch stetigen Wasserablass den Axolotl „an Land zu bringen“. Dadurch verschwand auch die Schwanzflosse. Wie schon erwähnt besitzt der Axolotl die ewige Jugend, das heißt, dass er immer eine Larve bleibt. Er durchläuft also keine Metamorphose und erreicht trotzdem sogar die Geschlechtsreife und pflanzt sich als Larve fort. Der Axolotl ist derzeit vom Aussterben bedroht, was aber allmählich besser wird.

 

Am Ende der Stunde durfte jeder, der wollte, die Tiere anfassen bzw. auf die Hand nehmen und Fotos von ihnen machen. Herr Werdan wusste viel Interessantes zu den einzelnen Tieren zu berichten, was für uns eine Biologiestunde war, die den Unterricht super ergänzte.

 

Jonas Deppe 6c, Petra Heckl

Insekten, Spinnen und Co

Seit über zehn Jahren präsentiert Herr Manfred Werdan, der bayerische Reptilien- und Insektenexperte, seine exotischen Reptilien den Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe und nun auch Insekten und Spinnentiere den 8. Klässlern. Am 20. und 21. Februar war es wieder soweit, Herr Werdan besuchte mit seinen Tieren das Katherl.

 

Neugierig, aber etwas angespannt, beobachteten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse, wie Herr Werdan ein Tier nach dem anderen aus dem Terrarium in seiner Styroporbox herausnahm. Stabheuschrecke, Wandelndes Blatt, Gottesanbeterin, Gespenstschrecke, Dreihornkäfer, Vogelspinne und Skorpion wanderten auf Herr Werdans ausgestreckter Hand an allen vorbei: die Gespenstheuschrecke, die bei Gefahr ihren Hinterleib wie ein Skorpion nach oben krümmt, oder die Gottesanbeterin, die ein Heimchen, bei lebendigem Leib verspeist, faszinierten alle. Letzteres kann man getrost ohne schlechtes Gewissen beobachten, denn laut Herr Werdan, verspüren die Insekten keinen Schmerz.

 

Dabei erzählte der Fachmann Wissenswertes zu jedem Tier: natürlicher Lebensraum, Ernährung, Besonderheiten, wie Tarnung oder Giftigkeit, und artgerechte Haltung als „Haustier“. In seiner ruhigen und kompetenten Art gelang es Herrn Werdan, die Schülerinnen und Schüler aktiv in den Vortrag einzubinden, sie für die Tiere zu begeistern und ihnen die Scheu oder gar Angst vor den Gliederfüßern zu nehmen. So trauten sich viele zum Abschluss des Vortrags die Tiere anzufassen oder sogar auf der Hand zu halten, während Mitschüler Erinnerungsfotos schossen.

 

Didaktisch sehr wertvoll für den Biologieunterricht waren die allgemeinen Aussagen Herr Werdans zu folgenden Themen:

 

• Unterscheidungsmerkmale der Insekten zu anderen Gliederfüßern wie Spinnentiere oder Krebse und Tausendfüßer

 

• Fortpflanzung und Entwicklung • Körperbau • Strategien zum Überleben

 

• Aufgaben der Insekten in der Natur und Gefährdung der Biodiversität durch den Menschen

 

• sowie rechtliche Dinge zur Haltung exotischer Tiere im Haushalt.

 

Insgesamt war es eine interessante Begegnung mit „Krabbeltieren“ unterschiedlichster Art.

 

Brigitte Zimmer

Spinnenalarm am Katherl

Hautnah durften die 8.Klassen am 05.02.2019 mit Manfred Werdan Insekten und Spinnentiere erleben und viel über sie lernen. Herr Werdan ist staatlich geprüfter Amphibien- und Reptilienexperte der Regierung von Oberbayern. Er besuchte auch dieses Jahr wieder unsere Schule und brachte den Schülern der 8. Klassen die Insekten-, Spinnentier- und Schlangenwelt näher. Wir lernten, dass Insekten drei Körperteile, zwei Fühler und einen offenen Blutkreislauf haben. Die kleinen Lebewesen bilden Staaten und sind wichtig für die Bestäubung der Blumen. Ihr Aussehen soll oft vortäuschen, dass sie giftig sind, damit sie nicht gefressen werden. Ihr Panzer kann nicht wachsen, daher müssen sich diese Tiere häuten. Die Weibchen legen viele Eier. Manfred Werdan zeigte uns zum Beispiel eine Heuschrecke, die sich tarnt, indem sie wie ein Ast aussieht. Er hatte außerdem ein wandelndes Blatt dabei, ein Insekt, das täuschend einem Blatt ähnelt, welches von einer Raupe angefressen wurde. Die Gottesanbeterin durften wir auch live erleben. Ihren Namen hat dieses Fluginsekt bekommen, da ihre Vorderbeine so angelegt sind, als ob sie beten würde. Sie hat einen dreieckigen Kopf und lebt in Thailand in Orchideen, in denen sie sich optimal tarnen kann. Die Gespenstschrecke, ein pflanzenfressendes Insekt stellt dagegen bei Bedrohung ihre Fühler hoch und ihren Hinterleib auf. Dadurch imitiert sie einen Skorpion. Danach stellte Manfred Werdan uns die Spinnentiere vor. Diese haben nur zwei Körperteile, acht Beine und ebenfalls einen offenen Blutkreislauf. Er zeigte uns die Madagastische Fauchschabe und die gefährliche und hochgiftige Vogelspinne. Der Skorpion, der ebenfalls zu den Spinnentieren gehört, hat am hinteren Teil einen Stachel und Zangen wie ein Krebs. Diese konnten wir gut am lebenden Objekt sehen. Er ist blind und besitz deshalb Tasthaare. Am Schluss durften wir verschiedene Spinnentiere und Insekten in die Hand nehmen. Das war das Highlight der Doppelstunde.

 

Lydia Reichelt

 

Repitlientag 2019

Am Mittwoch, den 6.2. kam der Reptilienexperte Manfred Werdan mit drei Kisten voller Reptilien und Amphibien zu uns ans Katharinen-Gymnasium. In den folgenden zwei Stunden stellte er uns Lurche, Molche, Eidechsen, aber auch Schlangen und Schildkröten vor. Wir lernten etwas über die Lebensräume und die Jungen der Tiere. Er wies uns aber auch auf die Umweltverschmutzung hin, durch die wir die Lebensräume von ganz vielen wunderbaren und interessanten Tieren zerstören. Dann zeigte er uns einen Molch und ging mit einem Pfeilgiftfrosch durch die Reihen, klärte uns dabei auf, dass er manchmal gar nicht giftig ist. Nun präsentierte er uns eine Ringelnatter, die wir uns von Nahem ansehen konnten, während er uns über Schlangen belehrte. Als Nächstes zeigte er uns ein Hornotterpärchen, das wir allerdings nur in einem Terrarium betrachten konnten, da Hornottern giftig sind. Daraufhin holte er eine Königspython heraus. Sie ist nicht giftig. Daher konnten wir sie auf Herrn Werdans Arm betrachten. Wer sich traute, durfte auch die glatte Haut der Schlange berühren. Zum Schluss zeigte er uns noch ein Chamäleon, griechische Landschildkröten und eine bunte Königsnatter. Nach den lehrreichen zwei Stunden durften wir die Tiere aus der Nähe betrachten, anfassen, auf die Hand oder den Arm nehmen und fotografieren. Es war ein lehrreicher Tag mit viel Spaß!

 Helene Meyer und Sofia Sachpazidou, 6e

Reptilientage 2018 6. Jgst

Am Dienstag, den 20.02.2018 besuchte der Reptilien- und Amphibienexperte Herr Werdan auf Einladung unserer Biologielehrerin Frau Heckl das Katherl. Er hielt einen interessant und witzig gestalteten Vortrag über sein Spezialgebiet. Da er für eine gute Sitzordnung aller Schüler sorgte, kam es zu einer hervorragenden Sicht der Kinder und Lehrer. Außerdem ging er mit jedem Tier durch die Reihen, so dass die Zuschauer die Tiere von Nahem beobachten konnten. Mit Witzen und Fragen an die Zuschauer weckte er deren Interesse.

 

Für großes Staunen sorgte der schon vor der Dinosaurierzeit lebende Axolotl mit seinen nachwachsenden Teilen des Körpers. Sehr viel Aufsehen erregte eine der giftigen Korallenschlange ähnliche Schlange, die durch rote, schwarze und helle Streifen auffiel und deswegen in freier Natur häufig aus Unwissenheit getötet wird. Ein junger Königspython ließ erahnen, zu welcher Größe er heranwachsen kann. Die bunten Farben der drei Pfeilgiftfrösche und des Chamäleons gefielen allen Kindern sehr gut.

 

Herr Werdan legte großen Wert auf eine artgerechte Haltung der Tiere, wobei Reptilien zwar häufig günstig zu erwerben sind, aber sehr große Ansprüche an die Haltung stellen, insbesondere die im Trend liegenden Wasserschildkröten. Ein besonderer Höhepunkt war gegen Ende das Hochnehmen und Anfassen vieler Tiere, sowie das Fotografieren mit der Handykamera. Mit einer Vogelspinne lieferte Herr Werdan einen kleinen Einblick in den Lehrplan der 8. Klasse, worauf die Schüler schon sehr gespannt sind.

 

Luisa Biberger, Sarah Seidl, Samantha Roßkopf

Klasse 6c

Reptilientage 2017

DING DANG DONG..... Es klingelte zur 1. Stunde und die Schüler der 6c und 6e kamen aufgeregt in die Klasse 6b. Alle spekulierten was Hr. Werdan wohl dabei hat: Ist es eine Python-Schlange, eine riesige Würgeschlange oder doch eine giftige Kobra (was sehr unwarscheinlich war)? Es klingelte zum 2. Mal. Alle wurden ruhig und Hr. Werdan begrüßte uns mit: „Meine Herschaften los geht's.” Zu Beginn hörten wir einen langen, aber sehr interessanten Vortrag über Pfeilgiftfrösche, Schlangen, Chamäleons und Schildkröten. Als Hr. Werdan anfing über „Axolotl” zu erzählen, wussten alle nicht so recht, um welche Tiere es sich dabei eigentlich handelte. Deshalb erklärte Hr. Werdan: „Diese Amphibien sehen aus wie Geckos, sind Wassertiere und können an Land leben”. Dann beschwerte sich der Reptilienexperte über die Biologiebücher, in denen Axolotl mit heller Haut gezeigt werden, obwohl die meisten Tiere dunkle Haut haben. Zu meinem großen Erstaunen rief er dann mich als „Assistentin” auf, um den Axolotl durch die Runde zu tragen, was ich mit Stolz durchgeführt habe. Dann holte Hr. Werdan eine Ringelnatter aus einem Stoffbeutel heraus. Dabei machte er einen Witz, der mich und alle anderen Mädchen zum Aufschreien brachte: „Vorher waren es noch drei Nattern, naja wahrscheinlich kriechen sie grad durchs Klassenzimmer”. Daraufhin holte er eine giftige Kreuzotter in einem Terrarium aus seiner großen Styroporkiste. Wir bewunderten die einzige einheimische Giftschlange mit gebührendem Abstand.

 

Besonders schön anzusehen ist die rote Königsnatter, die z. B. in den USA vorkommt und leider oft mit der giftigen Korallennatter verwechselt wird. Dabei gibt es einen Merksatz, den jeder wissen muss: „Was Schwarzes dazwischen (zwischen den bunten Hautstreifen), kann sie nur zischen!”

 

Als wir zu den Wasserschildkröten kamen, erklärte er uns, dass wir die Finger von Wasserschildkröten lassen sollen, da sie als Baby's süß sind, aber schneller wachsen als man denkt und dann passen sie nicht mehr in ein Aquarium im Kinderzimmer und viel zu wenige Menschen wissen, wie man sie richtig halten muss. Das ist TIERQUÄLEREI sagte er, und seufzte laut.

 

Die Möglichkeit eine hochgiftige Schlange anzuschauen, ohne schreiend wegzurennen, einer Echse mit blauer Zunge namens Blauzungenskink beim Trinken zuzusehen, Schlangen über die Hand schlängeln zu lassen und Schildkröten streicheln zu können, war etwas ganz Besonderes für die 6. Jahrgangsstufe.

 

Danke an Hr. Werdan von allen 6. Klassen, für die er extra von der Grenze Österreichs fast 200 km an die Schule gekommen ist!

 

Laura Walger 6c